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Einsatz sinkendes Motorboot (22.8.15 / 19.00 Uhr)

Veröffentlicht: Dienstag, 01.09.2015
Autor: K.K. / N.N.
Versunkenes Motorboot
Versunkenes Motorboot
Versunkenes Motorboot mit ausgebrachter Ölsperre

Tempelhofer Einsatzkräfte im Einsatz bei einem sinkenden Motorboot

Hauptaufgabe der ehrenamtlichen Wasserretter der DLRG ist die Vermeidung von Ertrinkungsunfällen. Dementsprechend wird im Ernstfall mit größtmöglichem Einsatz versucht, Leben zu retten. Das Stichwort für die Einsatzkräfte lautet dann „Person im Wasser“ und genießt immer höchste Priorität.

Am Samstagabend gegen 19:00 Uhr wurde von der DLRG Leitstelle der Alarm für eine „Person im Wasser“ im Wannsee ausgegeben. Unter anderem fuhren auch die beiden Rettungsboote der Tempelhofer Wasserrettungsstation „Am Großen Fenster“ mit Blaulicht zum Einsatz. Während der Anfahrt zum Wannsee entdeckten die Rettungsschwimmer vor der Insel Schwanenwerder ein sinkendes Motorboot, dessen elf Bootsinsassen, darunter zwei kleine Kinder ohne Schwimmwesten und ein Hund, bereits von einem anderen DLRG Rettungsboot aufgenommen worden waren. Nach kurzer Nachfrage über Funk stellte sich heraus, dass es sich bei dem sinkenden Boot um den Einsatz „Person im Wasser“ handelte. Nachdem alle Personen sicher an Land verbracht waren, wurde ein Einsatztaucher zur Erkundung der Lage ins Wasser geschickt. Schnell stellte sich heraus, dass es für die DLRG-Einsatzkräfte zu gefährlich ist, das Boot zu bergen, da es an einem stark abschüssigen Abhang einseitig auflag und abzurutschen drohte. Außerdem war es mit seinen 17 Tonnen zu schwer, um mit den vorhandenen Hebekissen geborgen zu werden. Deshalb wurde die Einsatzstelle bis zum Eintreffen der Wasserschutzpolizei lediglich abgesichert. Die Bootsinsassen wurden derweil auf der Wasserrettungsstation „Am Großen Fenster“ mit warmem Tee, Kaffee und Decken versorgt. Die Bergung des Bootes muss nun von einer Spezialfirma übernommen werden. Rettungsschwimmerin Katharina Kaast freut sich über den erfolgreichen Einsatz, obwohl das Boot nicht geborgen werden konnte, weil alle Personen unverletzt gerettet wurden und weiterhin wohlauf sind.

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